Sie haben Fragen?

Wenn Sie Fragen oder Wünsche haben, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an:

07141 - 92 40 10

Unsere Sprechstunden

Nach Terminvereinbarung bieten wir in unseren Praxisräumen eine gynäkologische Spezialsprechstunde für die Früherkennung des Gebärmutterhalskrebs (siehe Dysplasiesprechstunde) sowie für die Planung einer notwendigen operativen Behandlung (siehe Operation/Konisation) an.

Terminvereinbarung unter Telefon: 07141 - 92 40 10

Dysplasiesprechstunde

Bei unklaren zytologischen Befunden, zum Ausschluß oder Nachweis höhergradiger Dysplasien bei rezidivierenden PAP IIID, oder zur Beurteilung der anatomischen Ausdehnung der Veränderung vor einer Behandlung dient die Untersuchung des Gebärmuttermunds mit dem Operationsmikroskop (Kolposkop). Hierbei wird der Muttermund bei einer 6 bis 20- fachen Vergrößerung inspiziert um Veränderungen zu erkennen, die mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind. Die Methode wurde bereits 1925 zur Verbesserung der Inspektionsmöglichkeiten entwickelt. Dabei erweitern technische Details wie Vergrößerungswechsler, Filter, sowie Reagenzien, wie Essigsäure und Jodprobe die diagnostische Aussage. In Verbindung mit der Zytologie kann die Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses gegenüber der alleinigen Anwendung einer dieser Methoden weiter verbessert werden. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit einer gezielten, organschonenden Gewebsentnahme und deren histologische Untersuchung.

Operation/Konisation

Ziel der Zervixkarzinomvorsorge ist es durch die Behandlung von Krebsvorstufen eine Entwicklung des Gebärmutterhalskrebses zu verhindern. Die meisten leichten, aber auch mittelgradigen Krebsvorstufen bilden sich von alleine zurück, weshalb man in diesen Fällen zunächst einmal abwartet, um dem Körper eine Selbstheilung zu ermöglichen. Erst bei längerem Bestehen mittelgradiger Veränderungen oder bei bereits schwergradigen Krebsvorstufen wird die Behandlung, das heißt operative Entfernung der Veränderung, empfohlen.

Ziel der Operation ist es, die Veränderung möglichst vollständig zu entfernen, dabei aber gesundes Gewebe zu schonen und zu erhalten. Der Gebärmutterhals dient während Schwangerschaften als Verschluss der Gebärmutter, das Entfernen größerer Teile von ihm erhöht das Risiko für eine darauffolgende Frühgeburt. Wir verfügen über ein CO2-Lasergerät und über ein Elektochirurgiegerät, welche eine individuell angepasste und schonende Therapie für jede einzelne Patientin ermöglichen, um dieses Risiko zu minimieren. Der ca. zwanzigminütige Eingriff erfolgt im Operationssaal während einer kurzen Narkose. Nach einer Erholungsphase im Aufwachzimmer werden sie daraufhin beschwerdefrei nach Hause entlassen.